Die Temperaturen sind bereits im Juni weit über 30 Grad geklettert. Höchste Zeit, die Parzelle fit für den Hochsommer zu machen. Wir verraten Ihnen ein paar ExpertenKniffe.
Himbeeren mulchen
Als Waldpflanzen lieben Himbeeren einen humusreichen, kühlen und gleichmäßig feuchten Boden. Im heißen Sommer können Sie Ihre Beete mit einer Mulchschicht vor dem Verdorren schützen. Dafür eignet sich eine Mischung aus gehäckseltem Strauch- und angetrocknetem Rasenschnitt.
Erdbeeren fitmachen
Nach der Ernte benötigen Erdbeeren gute Pflege, damit sie neue Kraft sammeln können. Entfernen Sie die alten Blätter, aber lassen Sie dabei das Herz der Staude unberührt. Kompost oder ein organischer Beerendünger unterstützt das Nachwachsen von frischen Blütenknospen.
Beeren ans Licht
Gerade junge Beerensträucher sorgen für eine reiche Ernte. Durch regelmäßiges Stutzen und Auslichten erhalten Sie die Vitalität der Pflanzen. Nachwachsende Ruten bekommen genügend Licht und werden im Folgejahr zu neuen Hauptlieferanten von schmackhaften Früchten.
Blumenkohl schützen
Damit der Blumenkohl seine appetitlich weiße Frische behält, sollten Sie die Pflanze vor starker Sonne schützen. Knicken Sie einfach die großen äußeren Blätter um und legen Sie die über die Knospen. Bei Bedarf können Sie die Blätter mit einem Zahnstocher fixieren.
Gehölze schneiden
Im Juli lassen sich gut Gehölze zurückschneiden. So wird die Größe von Hecken begrenzt, die Rosen erhalten ihre Blühfähigkeit, das Krankheitsrisiko bei Kirsch- und Mandelbäumen verringert sich. Um brütende Vögel zu schützen, ist nur ein Form- oder Pflegeschnitt erlaubt.
Kompost wässern
Im Sommer sollten Sie Ihren Komposthaufen tüchtig bewässern. So hält der Verrottungsprozess bei anhaltend heißen Temperaturen an. Geben Sie Erntereste und anderes organisches Material stets gut zerkleinert hinzu und mischen Sie alles gut durch.